Flagge von Brandenburg (Preußische Provinz)
Hintergrundwissen
Brandenburg war die Kernlandschaft Preußens. Aus der Mark Brandenburg, die die Hohenzollern 1415 als Kurfürstentum übernahmen, wuchs der Staat heraus, der später Königreich wurde; 1815 fasste man Kurmark und Neumark zur Provinz Brandenburg zusammen, mit dem Oberpräsidium in Potsdam. Die Provinz umschloss Berlin, das 1881 als eigener Stadtkreis ausschied und sich zur Millionenstadt entwickelte. Ringsum blieb es ländlich: der sandige Boden hatte der Mark den Spottnamen Streusandbüchse eingetragen, dazu kamen Kiefernwälder, die Seen des Havellands und der Spreewald. 1946 wurde die Provinz aufgelöst; die Gebiete östlich von Oder und Neiße gehören seither zu Polen.
Bedeutung
Die Flagge zeigt zwei gleich breite waagerechte Streifen: oben Rot, unten Weiß. Die Farben kommen aus dem Wappen der Mark Brandenburg, das seit dem Mittelalter den roten Adler auf silbernem — also weißem — Schild führt. Rot und Weiß standen damit für Brandenburg, lange bevor Preußen Schwarz und Weiß annahm. Auf der Flagge selbst steht kein Zeichen, nur die zwei Bahnen. Es gibt auch Darstellungen, die den roten Adler auf die Streifen setzen; die amtliche Fassung der Provinzflagge war das nicht — solche Zeichen gehören ins Wappen, dem hier lediglich die Farben entnommen wurden.
Farben der brandenburgischen Flagge
- HEX
- #DD0000
- RGB
- (221,0,0)
- CMYK
- (0,100,100,13)
- HEX
- #FFFFFF
- RGB
- (255,255,255)
- CMYK
- (0,0,0,0)
- RAL
- 9010
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